Der erste Tag im neuen Jahr
Am Silvestertag schließt Kopenhagen früh, am Neujahrstag öffnet es spät. Wer die zwei Tage kennt, plant Einkäufe, Museen und Essen so, dass keine Lücke entsteht.

Der 31. Dezember: Läden bis 15 Uhr
Die meisten Geschäfte schließen am Silvestertag um 15 Uhr, so schreibt es das dänische Ladenschlussgesetz vor. Ausgenommen sind nur kleine Lebensmittelläden. Auch viele Museen und Attraktionen schließen früher als sonst, zuletzt meist zwischen 14 und 15 Uhr. Erledigen Sie Einkäufe, etwa Kransekage oder eine Schutzbrille, also am Vormittag.
Das Neujahrsbad am Silvestermittag
Der bekannteste Sprung ins kalte Wasser findet nicht an Neujahr statt, sondern am Silvestertag. Der Winterbadeverein Vinterbad Bryggen lädt zuletzt um 12 Uhr zum Nytårshop im Hafenbad Islands Brygge ein. Die Teilnahme ist kostenlos, Gäste und Anfänger sind willkommen, Alkohol ist verboten. Bei roter Flagge fällt es aus. Den Termin für dieses Jahr gibt der Verein kurz vorher bekannt.
Der 1. Januar: Feiertag
Neujahr ist in Dänemark gesetzlicher Feiertag. Die Geschäfte bleiben geschlossen, viele Cafés und Restaurants ebenfalls. Rechnen Sie nicht damit, spontan einen Frühstückstisch zu finden: Fragen Sie im Hotel, ob es an Neujahr Frühstück gibt und bis wann.
Offen hatten am 1. Januar zuletzt unter anderem:
Tivoli, von 11 bis 22 Uhr
das Nationalmuseum
Schloss Rosenborg und Amalienborg
das Aquarium Den Blå Planet und der Zoo
das Experimentarium und das Planetarium
der Botanische Garten
Die Zeiten für diesen Jahreswechsel veröffentlicht der Besucherservice der Stadt im November. Prüfen Sie sie vor dem Besuch.
Eislaufen
Auf dem Kongens Nytorv stand zuletzt eine Eisbahn rund um das Reiterstandbild, im Winter 2025/26 bis Anfang Januar. Ob sie an Silvester und Neujahr geöffnet hat, steht meist erst kurz vorher fest. Wetterabhängig gibt es außerdem eine Eisbahn am Frederiksberg Runddel.
Die Goldkutsche
Anfang Januar fährt das Königspaar in der Goldkutsche von Amalienborg nach Christiansborg zum großen Neujahrsempfang, zuletzt am 6. Januar. Wer dann noch in der Stadt ist, kann die Fahrt vom Straßenrand aus sehen.
